Die Nebenwirkungen von Ritalin

Was ist Ritalin?

Ritalin ist ein Medikament das für Patienten mit der Diagnose ADHS entwickelt wurde. Das Medikament unterliegt dem Betäubungsmittelgesetz und ist verschreibungspflichtig. Es wird allerdings immer häufiger zur Optimierung der Leistungsfähigkeit eingesetzt. Durch den Konsum ergeben sich zahlreiche Nebenwirkungen von Ritalin, diese sollen in diesem Beitrag beschrieben werden sollen.

Das Ziel des Konsums ist die Verbesserung des Gedächtnis, der Konzentration und der kognitiven Fähigkeiten. Vor allem bei Studenten und jungen Performern erfreut sich Ritalin wachsender Beliebtheit. Methylphenidat, der Wirkstoff von Ritalin, gehört zur Gruppe der substituierten Phenylethylamine. Es ist ein verhaltensbeeinflussendes Stimulans, das in der chemischen Struktur mit Amphetamin verwandt ist, ein ähnliches Wirkungsspektrum besitzt. Durch die Einnahme wird der Stoffwechsel des Gehirns beeinflusst. Die Konzentration der Botenstoffe werden künstlich aufrecht erhalten: Das Gehirn „übersteuert“. Auf dem Beipackzettel von Ritalin werden zahlreiche Nebenwirkungen der „sachgemäßen Anwendung“ aufgelistet (bei der Behandlung von ADHS). Darauf aufbauend können bei der Einnahme des Doping-Mittels können die folgenden, weiteren Nebenwirkungen von Ritalin auftreten:

Die Nebenwirkungen von Ritalin

kurzzeitig

  • geringes Hungergefühl
  • Gereizte Stimmung (Wutausbrüche)
  • Schweißausbrüche und Hitzewallungen bis hin zu Fieber
  • Gliederschmerzen
  • Bluthochdruck
  • Konzentrationsmangel (bei falscher Dosierung)
  • Herzprobleme, Herzrasen und Störung des Herzrhythmus

langfristig

  • Auslösung von Psychosen und psychische Störungen sowie von Tics
  • Gewichtsverlust
  • Hautentzündungen infolge von Schlafmangel
  • Bei Langzeitgebrauch von Ritalin bei Kindern kann es zu Wachstumsstörungen kommen

Bei längerer Anwendung und bei der Absetzung können diverse Entzugserscheinungen, z.B. Depressionen, auftreten. Außerdem wird der Schlafrhythmus gestört. Die permanente Einnahme sorgt außerdem zu einer Überreizung der Gehirnrezeptoren. Durch die übersteigerte Konzentration kann Ritalin zu einer Fixierung in die „falsche Richtung“ führen. Diese könnte beispielsweise die Fixierung auf die Reinigung des Zimmers anstelle des Schreibens einer Hausarbeit sein. Ein vollständige Normalisierung und Anpassung an den Normalzustand kann bis zu 6 Monate dauern. Die liegt darin begründet, dass das Gehirn nach dauerhaftes Reizüberflutung nicht sofort wieder in den Normalzustand übergehen kann. Der natürliche Hirnstoffwechsel wirkt zunächst wie ein Mangel.

Fazit

Allerdings gibt es auch einige alternative Nahrungsergänzungsmittel , deren Einnahme nicht mit einer solchen fülle von Nebenwirkungen verbunden ist und legal erhältlich sind. Ein gutes Substitut, welches für eine ähnliches „Wachgefühl“ sorgt und eine gesteigerte Konzentration mit sich bringt ist z.B. Ginkgo. Ginkgo als legale Alternative zu Ritalin findet unter fielen jungen Performern und Studenten Anwendung.

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